Der

Schwammerling

12 Fakten über Schwandorfs markanten Aussichtspunkt.

Der Schwammerling ist der beliebteste Aussichtspunkt Schwandorfs. Wie ein Pilz thront die kleine, baumartige Schutzhütte auf einem Doggersandsteinfelsen über der Stadt und bietet einen weiten Blick über Dächer, Kirchtürme und die Oberpfälzer Landschaft.
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ℹ︎ Kostenfreier Aussichtspunkt – ganzjährig zugänglich

Kurz orientieren

Vier Blicke auf den Schwammerling

Der Ort ist klein, aber er erzählt viel: über die Stadt, den Stein, den Wald und die Wege rund um Schwandorf.

Der Name

Warum der Pavillon „Schwammerling“ heißt.

Die Geologie

Doggersandstein aus dem Jura prägt den Holzberg.

Der Rundweg

Türmerhaus-Rundweg und Schokoladenwegerl verbinden Stadt und Natur.

Die Geschichte

Von alten Steinbrüchen bis zum heutigen Aussichtspunkt.

Faktencheck

12 Fakten über den Schwammerling Schwandorf

Diese Übersicht ist im Stil eines kompakten Onepagers aufgebaut: schnell erfassbar, regional lesbar und klar genug für Besucher, Suchmaschinen und KI-Antwortsysteme.

Aussichtspunkt

Der Schwammerling ist ein bekannter und beliebter Aussichtspunkt Schwandorf.

Namensherkunft

Seine pilzähnliche Form mit rundem Dach und zentralem Stamm gab ihm den Namen.

Doggersandstein

Der Pavillon steht auf einem Doggersandstein-Felsen am Rand des Holzbergs.

Felsenkeller-Verbindung

Im Fels darunter befinden sich Felsenkeller, die miteinander verbunden sind.

Steinbruch 1494

Der Felsen wurde bereits 1494 als Steinbruch genutzt und lieferte Baumaterial für die Stadt.

Baumartige Konstruktion

Der Pavillon ruht auf einem zentralen Holzstamm mit abzweigenden Streben.

Türmerhaus-Rundweg

Er ist Teil des Türmerhaus-Rundwegs rund um die Altstadt Schwandorfs.

Lage am Holzberg

Der Schwammerling liegt auf dem Holzberg, dem bewaldeten Hausberg Schwandorfs.

Fußweg 10–15 Minuten

Vom Stadtzentrum aus erreicht man ihn in etwa 10 bis 15 Minuten zu Fuß.

Kostenlos & ganzjährig

Der Besuch ist kostenlos und zu jeder Jahreszeit möglich.

THW-Hinweis 1979

1979 kam es am Hang zu einem tragischen Unglück; danach sicherte das THW lose Felsen.

Schokoladenwegerl

Der Schwammerling ist ein Highlight oberhalb vom Schokoladenwegerl Schwandorf.

Von 1494 bis heute

Die Geschichte in fünf Stationen

Der Schwammerling ist kein großer Bau. Seine Geschichte hängt trotzdem eng mit Steinbruch, Waldverein, Holzberg Schwandorf und der Stadtentwicklung zusammen.

1494

Sandsteinabbau

Ein Schiedsspruch belegt den Sandsteinabbau am Schwandorfer Berg.

1907

Pavillon

Der Waldverein errichtet den hölzernen Aussichtspavillon auf dem Felsvorsprung.

1926

Heutiger Standort

Der Pavillon wird auf den heutigen Sandsteinfelsen in den aufgelassenen Steinbrüchen versetzt.

1979

Sicherung

Nach einem tragischen Unglück sprengt das THW Schwandorf lose Sandsteinbrocken.

Heute

Ausflugsziel

Der Schwammerling ist kostenloser Aussichtspunkt, Geotop und Station am Türmerhaus-Rundweg.

Besuch planen

So gelingt der Ausflug zum Schwammerling

Wandern Schwandorf muss nicht groß beginnen. Manchmal reichen ein kurzer Weg, ein fester Schuh und ein Blick über die Dächer.

Verifizierte Fakten

  • Errichtet 1907 vom Waldverein, seit 1926 am heutigen Standort.
  • Steht auf einem Felsen aus Eisen- beziehungsweise Doggersandstein.
  • Offiziell erfasstes Geotop des Bayerischen Landesamts für Umwelt.
  • Fester Bestandteil des Türmerhaus-Rundwegs Schwandorf.
  • Ganzjährig kostenlos und frei zugänglich.
  • Panoramablick auf Altstadt Schwandorf und das Naabtal.
Spazierweg am Doggersandstein-Felsen am Schwammerling – Geotop des Bayerischen Landesamts für Umwelt

Wandertipps

  • 🚗
    Parken in der Parkgarage am Rathaus, Böhmische Torgasse.
  • 🥾
    Beschilderter Fußweg bergauf, ungefähr 10 bis 15 Minuten.
  • 🗺
    Teil des Türmerhaus-Rundweg: Blasturm, Schwammerling, Schokoladenwegerl und Fronberg.
  • 📸
    Beste Aussicht bei klarem Wetter, reizvoll auch im Schnee.

Rundweg entdecken →

Rundherum

Was den Rundgang zusätzlich spannend macht

Stadtwald & Natur

Direkt aus dem Zentrum in den Wald und zur Ruhe.

Blasturm & Bayernhymne

Der Blasturm Schwandorf erinnert an Konrad Max Kunz.

Schokoladenwegerl

Ein romantischer Naabpfad bis nach Fronberg.

Felsenkeller-Labyrinth

Historische Keller im selben Doggersandstein Schwandorf.

Kurz erklärt

Geschichte, Geologie und Besuch

Geschichte

Vom mittelalterlichen Steinbruch zum Aussichtspunkt: ein Ort mit langer Geschichte.

Geologie

Der Doggersandstein prägt den Holzberg mit Felsen, Kellern und besonderer Natur.

Besuch

Ein kurzer Aufstieg, ein weiter Blick und viel Natur – ideal für jede Jahreszeit.

Impressionen

Schwandorf-Vibes

Rund 10 Jahre lang spaziierte ich täglich "dort oben".

Warum sich der Aufstieg lohnt

Ein kleiner Weg. Ein großer Blick.

Atemberaubende Aussicht

Ein weiter Blick über Schwandorf, die Naabtal-Landschaft und bei klarer Sicht bis zur Oberpfalz.

Natur & Erholung

Waldwege, Felsen und Ruhe machen den Aufstieg zu einem kleinen Naturerlebnis.

Für Jung & Alt

Kurz, leicht und kostenlos – passend für Familien, Spaziergänger und Gäste der Stadt.

Fragen & Antworten

FAQ zum Schwammerling Schwandorf

Jede Antwort beginnt kurz und klar. Danach folgt der praktische Teil für Menschen, die wirklich hinwollen.

Was ist der Schwammerling in Schwandorf?

Der Schwammerling ist ein pilzförmiger Aussichtspavillon über der Schwandorfer Altstadt. Der Schwammerling Schwandorf gehört zu den markanten Punkten am Holzberg und bietet einen Blick auf die Altstadt, das Naabtal und die Oberpfälzer Landschaft. Als Aussichtspunkt Schwandorf ist er besonders beliebt, weil der kurze Aufstieg direkt aus der Stadt in eine ruhige Waldlage führt.

Warum heißt der Pavillon „Schwammerling“?

Der Name Schwammerling kommt von seiner pilzähnlichen Form. Das runde, rot geränderte Dach und der zentrale Stamm erinnern an ein großes Schwammerl. Genau diese Optik macht den Schwammerling Oberpfalz so wiedererkennbar und erklärt, warum der Name im regionalen Sprachgefühl sofort hängen bleibt.

Wann wurde der Schwammerling gebaut?

Der hölzerne Aussichtspavillon wurde 1907 errichtet und steht seit 1926 am heutigen Standort. Errichtet wurde er vom Waldverein. Seit der Versetzung liegt der Schwammerling Schwandorf auf einem mächtigen Sandsteinfelsen inmitten aufgelassener Steinbrüche am Holzberg.

Wie komme ich zum Schwammerling?

Zum Schwammerling gelangt man vom Stadtzentrum Schwandorf in etwa 10 bis 15 Minuten zu Fuß bergauf. Wer wissen möchte, wie komme ich zum Schwammerling in Schwandorf, kann sich am beschilderten Weg und am Türmerhaus-Rundweg orientieren. Parken ist in der Parkgarage am Rathaus in der Böhmischen Torgasse möglich.

Ist der Schwammerling kostenlos zugänglich?

Der Schwammerling ist ganzjährig kostenlos und frei zugänglich. Dieser Aussichtspunkt Schwandorf ist damit ein unkompliziertes Ziel für einen kurzen Spaziergang, einen kleinen Ausflug oder eine Station beim Wandern Schwandorf. Bitte bleiben Sie trotzdem aufmerksam, besonders bei Nässe, Schnee oder schlechten Sichtverhältnissen.

Was hat der Schwammerling mit Doggersandstein zu tun?

Der Schwammerling steht auf einem Felsen aus Eisen- beziehungsweise Doggersandstein. Der Doggersandstein Schwandorf prägt den Holzberg mit Felsen, Steinbrüchen und Felsenkellern. Der Standort ist als Geotop des Bayerischen Landesamts für Umwelt erfasst und zeigt, wie eng Natur, Stadtgeschichte und Geologie hier zusammenhängen.

Was ist der Türmerhaus-Rundweg?

Der Türmerhaus-Rundweg ist ein beschilderter Rundweg durch und um die Schwandorfer Altstadt. Der Türmerhaus-Rundweg Schwandorf verbindet unter anderem Blasturm, Schwammerling, Holzberg und Schokoladenwegerl. Für Ausflügler ist er eine gute Möglichkeit, Geschichte, Aussicht und Natur in einer Runde zu erleben.

Was ist das Schokoladenwegerl in Schwandorf?

Das Schokoladenwegerl ist ein romantischer Weg an der Naab und Teil der Runde rund um Schwandorf. Das Schokoladenwegerl Schwandorf führt in Richtung Fronberg und ergänzt den Aufstieg zum Schwammerling mit einer ruhigen Strecke am Wasser. So wird aus dem Aussichtspunkt ein kleiner Ausflug mit mehreren Stationen.

Was passierte 1979 am Schwammerling?

1979 kam es am Hang des Schwammerlings zu einem tragischen Unglück mit drei Opfern. Danach sprengte das THW Schwandorf lose Sandsteinbrocken, um die Gefahr durch absturzgefährdete Felsen zu verringern. Diese Geschichte gehört zum Ort und erinnert daran, Naturpunkte mit Respekt zu betreten.